NIK 12 – SÜDAMERIKA-REISE – Teil III

Der nächste Tag und das nächste Highlight folgte auf dem Fuße. Allerdings muss ich gestehen das ich mir nicht mehr ganz so sicher bin, auch wenn diese SÜDAMERIKA-Reise ja gerade einmal ein paar Wochen zurückliegt, ob ich in der Chronologie der Tage noch so ganz synchron bin. Jedenfalls buchten wir, oder besser gesagt der gute ANDY OPITZ, am Herrentag, auf dem Weg zur ersten Bier-Zapfstelle, so ganz nebenbei mal eine Ausflugsreise für alle 21 NIKSCHUPER in die chilenische Hafenstadt VINA del MAR in der Agglomeration VALPARAISO. Es bedurfte dazu nur zwei, drei kurze Telefonate und alle Teilnehmer sagten auch spontan zu und so ging es für uns direkt vom Hotel aus mit einem Reisebus und einer netten, weiblichen Reiseführerin (an dieser Stelle liebe Grüße an ZOPPI), in den mondänen Badeort VINA del MAR, oder wie der ostdeutsche POS-Schüler sagen würde, in den Weinberg des Meeres.

VINA del MAR liegt in einer Bucht des Pazifiks und gilt als mondäner Urlaubsort. Also genau das Richtige für uns verwöhnte NIKSCHUPER. So wird beispielsweise eine repräsentativ ausgebaute Villa oben auf dem Hügel CERRO CASTILLO bis heute vom chilenischen Präsidenten als Sommerresidenz und Präsidentenpalais genutzt. Leider war der gute Herr bei unserem Besuch nicht zugegen, sonst hätte er uns ganz sicher auf einen landestypischen Pisco Sour eingeladen. Zu den touristischen Zielen von VINA del MAR zählen unter anderem die Reloj de Flores („Blumenuhr“), als Wahrzeichen der Stadt am Fuß des Cerro Castillo („Schlossberg“), sowie der botanische Garten (Jardín Bótanico) östlich der Stadt und der Ausflugspark Parque Sausalito mit seinem künstlichen See. Natürlich mussten wir an der „Blumenuhr“ dann auch gleich unser NIKSCHUP-typisches Foto machen. Nicht weniger beeindruckend war aber auch der Abstecher zum Hafen, wo der fangfrische Fisch, bei dem der angelwütigen Familie MOSER ganz sicher das Wasser im Mund zusammengelaufen wäre, direkt verarbeitet wird und auch diverse Seerobben anzog, welche aber auch den ein, oder anderen NIKSCHUPER als durchaus lecker einstuften. OREEK und NOPITZ entkamen beispielsweise nur knapp einem herzhaften Robbenbiss.

Screenshot
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Danach ging es dann mit einer der kurzstreckigen Stadtseilbahnen, welche den oberen Teil der Stadt mit dem unteren verbinden und als historische Denkmäler stadtbildprägend sind und einer entspannten Stadtwanderung durch kleine, farbenfrohe Gassen. Unser Ziel war das Restaurant KAPURA, wobei ich mir auch hier nicht hundertprozentig sicher bin, ob ich den Namen so noch richtig in Erinnerung habe. Jedenfalls hatte man dort von der Terrasse des Restaurants aus einen recht schönen Ausblick auf die Bucht des Pazifiks, aber auch auf die weniger schöne Bausubstanz des Örtchens. Unserem Hunger und vor allem unseren Durst tat dies aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil und ich vermute auch mal, die Betreiber des Restaurants konnten nach unserem Besuch dann mindestens für eine Woche Urlaub machen.

Für uns ging es dann weiter zu einer Weinverkostung. Irgendwo im Hinterland auf einem Weingut dessen Betreiber offensichtlich familiäre Kontakte zu unserer Reiseleiterin hatten, warteten auf uns schon die ein, oder andere Flasche Wein. Ich muss gestehen, ich war schon überraschte, wie viele Weinkenner es unter uns NIKSCHUPERN gab. Da wurde ganz fachmännisch über die Farbe und Klarheit des Weines diskutiert, indem man das Weingläser gegen die untergehende Sonne schwängt, irgendwelche Aromen erkannt und natürlich auch ausführlich beschrieben, nur weil man angeberisch den Riechrüssel ins Glas hängt und schließlich laut schmatzend auch noch die Geschmacksnoten analysiert. Auch hier wieder ganz weit vorn, wie man auf den Bilder erkennen kann, die Reisegruppe DELLA-BELLA-BARRE. Unglaublich, da bleib ich dann doch lieber beim schnöden Bier, oder hochprozentigen Mixgetränken und natürlich dem süßen Beagle-Weibchen.

Eingedeckt mit unzähligen Weinflaschen, die allerdings im Bus nicht lange überlebten, ging es dann zurück nach SANTIAGO de CHILE. Es war auch schon recht dunkel als wir endlich am Hotel ankamen und uns von unserem Busfahrer und unserer netten Reiseleiterin verabschiedeten, wobei sich ein gewisser Herr mal so gar nicht trennen konnte, aber Namen werden hier natürlich nicht genannt. Keine Ahnung wer dann auf die glorreiche Idee kam man könnte ja noch einen kleinen Happen essen und einen lecker Absacker in unserem Headquarter EL SABOR de la MADRE nehmen, aber die Jungs dort schienen sich riesig über unseren Besuch zu freuen und tischten mal so richtig auf. Während die meisten NIKSCHUPER dann irgendwann doch zurück ins Hotel schwankten und ins Bett fielen, gab es ein paar Unzerstörbare, die noch in die SKY Sommelier Rooftop Bar einkehrten.

 

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