NIK13: DER NIKSCHUP ANGELT SICH FREI

Wer hat da Angeln gesagt? Eine Tätigkeit, von einem Hobby wollen wir gar nicht erst sprechen, eher einer träge Sportart, die ein wahrer NIKSCHUP wenn überhaupt nur heimlich ausübt, um nicht bei Aufdeckung dieser Unehre in einem verbalen Gemetzel seiner sogenannten Freunde unterzugehen. Dabei gibt es eine ganze Reihe bekennender NIKSCHUPS, die gar nicht erst an den heimatlichen Tümpeln oder der Schrote ihre Rute in die Fluten werfen, sondern gleich außer Landes fahren, um zum Beispiel in Norwegen nie gesehene Fischkreaturen aus 200 Meter Wassertiefe zu hieven. Soweit aber wollten die vom Jagdinstinkt besessenen NIKSCHUPS nicht fahren. Da kamen die Aufzuchtteiche von WÜSTENJERICHOW, in der Branche auch liebevoll FORELLENPUFF genannt, gerade recht, welche dann von 18 NIKSCHUPS am Mittwoch, dem 03. Juni 2026 ab 17:00 Uhr förmlich belagert wurden.

Den Forellenhof in Wüstenjerichow hatten wir uns augesucht, um auf die Jagd zu gehen.
Wer Fische fangen möchte, muss durch diese hohle Gasse gehen …
THEO und BABSI bei den Vorbereitungen.
Erst mal die Lage peilen …
TSTRUBE angelte wie ein Weltmeister, nur die Beute stimmte nicht …
Die ersten Fische sind im Eimer …


MATZE MOSER, schwer vom Anglerlatein durchtrieben, hatte 6 Angeln bereitgestellt, die ein oder andere Angel kam noch von anderen NIKSCHUPS hinzu und so hatten die am Ende 18 NIKSCHUPS vor Ort ordentlich zu tun, beim Auswerfen, herunterhängende Äste zu umwerfen, was oft leider nicht gelang. Sehnensalat und in 8 Meter Höhe in den Ästen hängende Posen waren das Ergebnis, bevor überhaupt der erste Fisch an Land gezogen werden konnte. Dann aber hatten sich die NIKSCHUPS auf die regionalen Angeltücken eingestellt und auch erkannt, dass die mit leckeren Madenhappen bestückten Haken in die Mitte des Teiches zu werfen waren, denn da lauerten die hungrigen Forellen in der Hoffnung die Leckerbissen sauber vom Haken filetieren zu können ohne sich dabei das Zahnfleisch am Haken zu verletzen. Die Trübheit des Sees machte es den Forellen aber schwer eine klare Sicht auf den Köder zu behalten. Kam dann bei den Forellen noch eine Altersweitsichtigkeit hinzu, konnten sich die NIKSCHUPS freuen, eine Forelle ausgetrickst zu haben. Angelkönig war ganz klar RALLE PLACK, der es wohl auf 10 Forellen brachte.

TÜTE hat es sich schon mal bequem gemacht. Angeln bedeutet vor allem auch „Kein Streß“.
Der Macher! Ohne MMOSER läuft hier rein gar nichts.
Idyllisch im Wald gelegen das Forellenparadies. Da würde sich jeder NIKSCHUP als Fisch auch wohlfühlen..
Auch der SCM war irgendwie mit dabei.
Normalerweise haut er die Fische in die Pfanne; heute holt er sie mal aus dem Teich: DBIERSTEDT.
Na wenn das mal kein Wonneproppen iust. AMOSER mit seinem ersten Fang.


Die Gesamtbilanz aller NIKSCHUPS mit 46 Fischen konnte sich durchaus sehen lassen. Ein zwischendurch leckeres Fischessen im angegliederten Restaurant konnte es nicht verhindern,  dass alle NIKSCHUPS nach Nahrungsaufnahme sofort wieder aufstanden, um weiter zu fischen, denn jetzt hatten sie Blut geleckt und wussten, wo die Schwachstellen bei den Forellen zu finden waren. Gegen 21:30 Uhr mahnte dann die Wirtin uns zum Aufbruch, die Sonne ging gerade unter. Ein schöner Tag mit hervorragender Ausbeute. 220 Euro hatten wir für 46 Fische, die in knapp 5 Stunden in die mitgebrachten NIKSCHUP-EIMER wanderten, dann doch zu zahlen.

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