Am nächsten Morgen ging es für uns dann per Flug von SANTIAGO de CHILE nach CUSCO in PERU. Diese Stadt in den peruanischen Anden liegt in 3.416 m Höhe und war einst die Hauptstadt des legendären Inkareichs. Man konnte bei dem ein, oder anderen NIKSCHUPER durchaus eine gewisse Ehrfurcht vor dieser Höhe feststellen, denn durch den geringeren Sauerstoffgehalt und Luftdruck kann einem da schon mal ein bisschen die Luft wegbleiben, was wir dann auch durchaus zu spüren bekommen sollten. Den Ratschlag alles ein bisschen langsamer angehen zu lassen und immer viel zu trinken, nahmen die meisten NIKSCHUPER dann auch schon auf dem Flughafen für bare Münze. Bei der Einreise auf dem Flughafen AEROPUERTO ALEJANDRO VELASCO ASTETE, benannt nach einem peruanischen Piloten, der 1925 als erster die peruanischen Anden mit einem Flugzeug überquerte, wurde extra für NIKSCHUP eine ganz eigene Reihe zum Einchecken aufgemacht. So eine sportlich adrette Reisegruppe mit blau-weißen FCM-Koffern macht halt mächtig Eindruck, im Gegensatz zu unserer Unterkunft, aber dazu gleich mehr.










In unserem Hotel AYNI CUSCO war man auf eine Reisegruppe alla NIKSCHUP offensichtlich überhaupt nicht vorbereitet. Der Biervorrat aus den beiden vorhandenen Kühlschränken war gefühlt schon nach einer knappen halben Stunde bereits komplett aufgebraucht und die angepriesene Rooftop-Bar war auch nicht geöffnet, weil diese noch gar nicht gebaut war. Aber wenigstens gab es noch ein ordentliches Essen und die Jungs dort in der Küche waren auch durchaus bemüht. Entsprechend nüchtern ging es für uns dann auch irgendwann ins Bett, allerdings war bei ANDY und mir an Schlaf in dieser Nacht nicht zu denken. Ob dies am fehlenden Alkohol, unserem eiskalten Zimmer, den reichlich in Tee aufgegossenen Kokablättern, oder doch an der extremen Höhe lag, mag ich nicht beurteilen, aber pennen konnten wir beim besten Willen nicht.


Am nächsten Morgen gingen wir dann trotzdem mal auf Erkundungstour, allerdings ist das bei besagter Höhe keinen wirkliches Zuckerschlecken, so das ein paar Herren unserer Reisegruppe dann doch lieber auf einen fahrbaren Untersatz zurückgriffen. CUSCO ist vor allem bekannt für ihre archäologischen Stätten und die spanische Kolonialarchitektur. Auf der PLAZA de ARMS, quasi der Markplatz in der Altstadt, finden sich neben diversen Gaststätten unter anderem auch Säulengänge, geschnitzte Holzbalkone und Mauerruinen aus der legendären Inka-Zeit. Das barocke Kloster SANTO DOMINGO wurde auf den Überresten des Sonnentempels der Inkas erbaut und Teile dieses ursprünglichen Mauerwerks sind noch heute dort zu sehen.























Nach diesem anstrengenden Aufstieg ging es dann zum Glück wieder bergab und alsbald tauchte dann auch endlich mal eine Lokation auf, in welcher wir unsere durstigen Kehlen löschen konnten. Der Ausblick auf die Stadt war aber auch nicht schlecht und die Gruppe DELLA-BELLA-BARRE planten über ihre Außendienstmitarbeiterin CINDY per Video-Meeting auch gleich mal ihre nächste Reiseattraktion. Und so viel sei an dieser Stelle schon mal gesagt, es war mal keine Weinverkostung.



















Den Abend ausklingen ließen wir dann geschlossen und ganz typisch für NIKSCHUP, natürlich in einer der diversen Lokalitäten am PLAZA de ARMS, wo wir auch entsprechend Flagge zeigten. Und in dieser Nacht konnten wir dann auch halbwegs schlafen, weil ANDY sein technisches Knoff-Hoff auspackte und die Klimanlage in Gange brachte, so das wir zumindest nicht mehr frieren mussten. Vielleicht lag es aber auch am anstrengenden Aufstieg zum Hotel, wer weiß das schon.




















