NIK17 – DER NIKSCHUP SAGT PETRI HEIL

Schon Anfang Juni hatten sich 16 NIKSCHUPS in Wüstenjerichow getroffen. Und dieser Tag hatte soviel Freude bereitet, dass jetzt im September die Freude noch einmal wiederholt werden sollte. Immerhin 10 NIKSCHUP-ANGLER fanden den Weg zur Familie MARX in Wüstenjerichow. Und es wurde nicht lange gefackelt. Rein die Angeln in die gut präparierten Fischteiche und die Forellen ließen auch nicht lange auf sich warten.

FRANK und MIKE operieren den Haken aus dem Fisch. Manchmal nicht so einfach. Da hätte man gern mal einen Zahnarzt dabei.
DIDI hat das gleiche Problem.
Oben: Ja, da hat der DIDI mal wieder einen dicken Brocken am Haken …

Rechts: Due Ausbeute kann sich sehen lassen.

Weniger als alle 5 Minuten erblickte eine Forelle das klare Tageslicht aus den durchaus sehr trüben Teichen, freundlich an der Sehne an Land gezogen ohne noch seine Unterwasser-Kameraden vor von Jagdinstinkt besessenen NIKSCHUPS warnen zu können. Links die Flasche Bier in der Hand, rechts die Angel und jeder glänzte mit seinem besten Anglerlatein: „Vor 3 Jahren habe ich mal eine 90cm lange Forelle an Land gezogen …“. Ja Ja.

Zwei Vollblutprofis bei der Arbeit
Jens bestaunt gerade POPKORN-MIKE bei seiner unglaublichen Fangquote.
Das fatale Schicksal einer Forelle, wenn sie unerwartet auf NIKSCHUPS trifft.
Eine NIKSCHUP-KOHORTE im Fangfieber.


Besonders zu erwähnen ist Mike Busch, der es mit Mais auf die vegetarische Gattung der Forellen abgesehen hatte. Denn gefühlt alle 5 Minuten hatte er mit einem Maiskorn mal wieder eine Forelle ausgetrickst. Da konnten seine unmittelbaren Angel-Nachbarn wie JENS und BABSI nur staunen, denn auf die BUSCH-Fangquoten kamen sie niemals. Auch RALLE PLACK war in seinem Element und musste nur selten länger warten, bis sich wieder eine Forelle einen PLACK´SCHEN HAKEN eingefangen hatte.

Lecker Lecker
Ja bei diesen Fangquoten kann man sich schon mal richtig freuen.

FRANK HEINE strahlte auf seiner Bank die große Ruhe aus; lediglich das Geplätscher der an seinem Haken hängenden Fische störte die idyllische Ruhe hier am Waldrand. Und auch DIDI und ROLAND MOLLE, wie auch DETLEF W. konnten sich in das Forellen-Guinnesbuch eintragen. Und auch THEO fühlte sich wie lange nicht imehr n seinem Element.

FRANK ist die Ruhe selbst, wenn da nicht immer das permanente Geplätscher der Fische wäre, die FRANK gerade mal wieder an Land zieht.
Und Frank oder war es doch POPKORN-MIKE hatte mal wieder zugeschlagen.
Die Jungs im Spiegelbild der eigenen Angelkünste in der Abenddämmerung im traumhaften Wüstenjerichow
Das Schicksal der Forellen. Nehmt es bitte nicht persönlich …


Am Ende konnten wir uns über 46 teils stattliche Forellen freuen. Mit der Ausbeute waren wir sehr zufrieden. Die Sonne verschwand und Frau MARX läutete zum Essen. Na klar auch da war Fisch im Spiel. Paniert im Öl gegart fanden weitere Leckereien hier in Wüstenjerichow den Weg zu uns in unseren Schlund. Ja der Fisch schmeckt auch paniert hier sehr gut. Leider war das Restauranpersonal mit der Zubereitung des Essens derart ausgelastet, dass keine Zeit blieb die durstigen Kehlen am Tisch mit Restaurant-eigenen Bier zu löschen.

Da pocht das Anglerherz aber mal so richtig.
Wer kam denn auf diese Idee mit dem Beutel im Vordergrund? Soll das ein Hinweis auf die Partie der Grössten der Welt am 28. Oktober etwa sein?

Und wer den typischen NIKSCHUP kennt, weiß, dass der immer eine Flüssig-Notration irgendwo in petto hat. Und schon kam DIDI mit dem Bollerwagen um die Ecke und stellte für jeden ein mitgebrachtes Lübzer auf den Tisch. Unbehagt, ja man kann schon sagen heftig verschnupft sah dies die Wirtin und murmelte sich gut zu hören Einiges in ihren noch nicht vorhandenen Frauenbart. Wir bestellten dann noch ein paar Getränke bei ihr und hoffen nun, dass wir im kommenden Jahr trotzdem wieder kommen dürfen. Freundlicherweise wurde für uns der gefangene Fisch trotz dieses Vopas natürlich gegen Bares noch ausgenommen. Gegen 20:30 Uhr verließen wir vollgepackt mit Fisch diesen schönen Ort und am gleichen Abend fanden die gefangenen Fische noch ihren Weg in die Salzlaake, um dann tags darauf im Räucherofen den letzten geschmacklichen Feinschliff zu erhalten. Aber dazu mehr im nächsten Bericht. mf

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